Was ist Übersäuerung

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Die Gewohnheit der falschen Ernährung

Der Alltag in unserem zivilisierten Leben ist davon geprägt, dass wir in der Regel zu viel und zu unausgewogen essen – wir sind es gewohnt regelmäßig Genussmittel zu uns zu nehmen – dazu gehören Kaffee oder Alkohol und Zigaretten – wir verzehren fast täglich Fleisch und Süßigkeiten, was früher doch eher selten vorkam und sind gleichzeitig zu wenig an der frischen Luft oder in Bewegung. Unser Stoffwechsel muss all dies verarbeiten und verstoffwechseln. Allzu oft entstehen hierbei in unserem Körper Säuren, die unseren Körper belasten und deshalb wieder ausgeschieden werden müssen. Mehrfach am Tag Obst oder Gemüse zu essen fällt uns schwer, obwohl wir hier mit einer basenüberschüssigen Nahrung reichlich Mineralien und Vitalstoffe zu uns nehmen können.

Nahrungsmittel ersetzen wertvolle und vitale Lebensmittel

In unserer heutigen Gesellschaft ist die industriell hergestellte Nahrung zur Normalität geworden. In immer kürzeren Wachstumszyklen erfolgt der Anbau auf Böden die überdüngt sind und mit Pflanzen, die auf eine schnelles Wachstum ausgerichtet sind. Eine vorzeitig Ernte wenn Obst oder Gemüse noch nicht vollständig gereift sind erfordert eine künstliche Nachbehandlung. All dies führt zu Nahrungsmitteln, die wenig Mineralien und somit wenig Basen enthalten - essentielle Vitalstoffe fehlen. Lange Lager- und Transportzeiten erfordern ebenfalls eine Nachbearbeitung, sodass bei uns trotz eines reichhaltigen Angebotes ein Nahrungsmittel ankommt, dem wichtige Nährstoffe in dem richtigen Maße fehlen – die Vorstellung eines Lebensmittel, das uns Kraft, Vitalität und Gesundheit schenkt, geht verloren.

Verlust an Mineralien

In einfachen Worten ausgedrückt nehmen wir zu viele Kohlehydrate und zu viel Eiweiß zu uns – demgegenüber essen wir zu wenig Obst, Salat und Gemüse mit der notwendigen Qualität. Dadurch entsteht in unserem Körper ein chronischer Mangel an Mineral- und Vitalstoffen. Dies zwingt unseren Organismus immer mehr dazu, Mineralien aus seinen eigenen Depots zu entnehmen, anstatt diese aufzufüllen (Entmineralisierung) und muss gleichzeitig permanent Abfallstoffe ausscheiden oder deponieren (im Volksmund "Verschlackung") - hierzu werden ebenfalls Mineralstoffe verbraucht.

Steigende Verschmutzung der Umwelt, wachsender Konsum von Medikamenten

Die steigende Verschmutzung unserer Umwelt belastet unseren Organismus, da dieser einer stetig wachsenden Zahl an Umweltgiften ausgesetzt ist. Diese werden von unserem Körper aufgenommen und müssen verarbeitet werden. Wir sind es gewohnt es bei einer Vielzahl von Erkrankungen Medikamente zu uns zu nehmen, die unser Körper ebenfalls verstoffwechseln muss. Unser Körper reagiert in beiden Fällen mit einem erhöhten Bedarf an Mineralien die er bei mangelhafter Ernährung sich selbst entzieht und es bilden sich jede Menge Abbau- und Abfallprodukte in unserem Stoffwechsel.

Emotionale Belastungen und steigender Druck

Emotionale Herausforderung wie Lärm, Stress, Ärger und Frust sind auch wichtige Faktoren für unser körperliches Wohlbefinden – unsere Umgangssprache wie z.B „Ich bin jetzt aber sauer“ weist darauf hin, dass auch hier unser Körper in ähnlicher Weise reagiert. Nicht selten können wir feststellen, dass uns eine große Anspannung einen unangenehmen Körpergeruch beschert, der genau betrachtet sehr säurehaltig ist.

Säuren im Darm führen zur Vergärung und Mineralstoffmangel

Nach der Nahrungsaufnahme gelangen alle Nahrungsmittel in den Darm. Mineralarme Nahrung wird hier sauer verstoffwechselt und bildet ein chronisch saures Darmmilieu. Nicht zu verwechseln mit der notwendigen Säure im Magen um die aufgenommene Nahrung aufzuspalten, wirkt sich Säure im Darm schädlich für die Darmflora aus. Die Darmflora wird chronisch geschädigt und es bildet sich die Grundlage für die Ansiedlung von Pilzen, die als eigener Organismus uns einerseits wichtige Nährstoffe und Energie entziehen und anderseits in unserem Darm ihre Ausscheidungen und Abfälle entsorgen. Ein derart gestörtes Darmmilieu kann die Nahrung nur noch teilweise aufschließen – die Darmzotten verschleimen und der Nahrungsbrei vergärt unter der Bildung von Säuren und Giftstoffen und der Mineralmangel wird verstärkt. Weiterhin ist es möglich, dass Säuren die Darmschleimhaut angreifen. Der Körper versucht dies mit dünnem Stuhl oder Durchfall zu kompensieren. Auch hierbei ist ein hoher Verlust an wichtigen Basen und Mineralstoffen zu erkennen.

Säuren entstehen durch unser Verhalten

An einem einfachen Beispiel können wir sehen wie unsere gewohnten Verhaltensweisen unseren Stoffwechsel beeinflussen und unseren Säure-Basen-Haushalt verändern. An einem harten Tag, der leider nicht mehr die Ausnahme, sondern die Normalität geworden ist, sind wir müde und abgespannt – wir möchten uns etwas Gutes tun. Wir halten aber nicht inne oder ruhen uns aus – nein wir trinken eine Tasse Kaffee und essen ein Stück Kuchen, wir machen eine Falsche Wein auf und rauchen eine Zigarette oder wir gehen opulent essen und kombinieren alles zusammen. Der Kaffee bildet Gerbsäure, der Kuchen Essigsäure und das Fleisch Harnsäure die unser Körper verarbeiten muss. Dabei ist zu beachten – nicht alles führt zu Übersäuerung, was auch sauer schmeckt – wichtig ist ob im Stoffwechselprozess Säuren gebildet werden.


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