Coronavirus Tipps

Zwei Männer sitzen im Radio und führen Interview

von Julita Petersen inkl. Aktualisierung der Informationen vom 10.12.2020

 

Wie ernst ist Corona-Virus?

Hier ein kurzer Überblick:

 

Die richtige Frage heute ist nicht „OB?“ sondern „WANN?“ wir an COVID-19 erkranken werden. Frau Merkel hat schon vor einigen Tagen gesagt, dass voraussichtlich 70% der Deutschen sich langfristig mit dem Virus infizieren werden.

Die Bundesländer in Deutschland reduzieren Schritt für Schritt unser soziales Leben, die Geschäfte und Restaurants werden geschlossen, Touristen nach Hause geschickt. In Bayern wurde bereits die Ausgangssperre „light“ angeordnet. Viele andere Länder haben es bereits vor einigen Tagen getan: Polen, Frankreich, Indien, China. Italien legt ab heute die gesamte Industrie lahm….

 

Sind die Corona-Maßnahmen übertrieben?

Während meiner Recherche bzgl. dem Corona-Virus habe ich das Interview von Joe Rogan mit dem anerkannten amerikanischen Virologen Michael Osterholm gesehen. Das Interesse an dem Interview unter dem Titel „Wie ernst ist der Corona-Virus?“ ist gigantisch. Seit seiner Veröffentlichung am 10. März 2020 haben es bereits fast 21 Millionen Menschen gesehen. Und was erfahren wir in dem Material?

Bevor wir dieser Frage nachgehen, lassen Sie uns Herrn Osterholm vorstellen. Michael Osterholm ist ein amerikanischer Wissenschaftler im Bereich der öffentlichen Gesundheit und Experte für Biosicherheit und Infektionskrankheiten. Herr Osterholm ist außerdem Direktor des Zentrums für Forschung und Politik im Bereich Infektionskrankheiten an der Universität von Minnesota, sowie ein angesehener Professor für  öffentliche Gesundheit. Im Jahr 2017 hat er bereits ein Buch veröffentlicht, in dem er auf die Gefahr einer Pandemie hingewiesen hat. In seinem Buch hat er bereits vor drei Jahren vorhergesagt, dass die Epidemie ihre Quelle in China haben wird. Dies hängt nämlich mit der Lebenssituation und den Lebensgewohnheiten der Menschen in dem Land zusammen. In seinem Buch „Deadliest Enemy: Our War Against Killer Germs“ prophezeit er auch, dass daraufhin China die Grenzen schließen und ihre Warenlieferungen ins Ausland deutlich reduzieren wird. Die Maßnahmen werden die Epidemie jedoch nicht stoppen können, der Virus wird sich trotzdem auf andere Länder ausbreiten. Dies wird wiederum zu einer schwierigen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Situation auf der ganzen Welt führen. Im Laufe des Interviews merkt man, dass alle seine Prophezeiungen bereits eingetreten sind. Herr Osterholm gewinnt das Vertrauen des Zuschauers. Er scheint sich mit der Materie gut auszukennen und weiß, worüber er spricht. Und was sagt er zum Corona-Virus?

 

Was ist gefährlich am Corona-Virus?

Das gefährlichste an dem Corona-Virus laut Professor Osterholm sind zwei seiner Eigenschaften:

  • Corona-Virus verbreitet sich über die Luft
  • Die Inkubationszeit der Krankheit COVID-19 beträgt im Durchschnitt 4 Tage – also sehr lange! Die Ansteckung mit dem Corona-Virus beginnt jedoch schon ca. 4 Stunden nach dem Anstecken.

Das heißt, dass viele sich bereits angesteckt haben, wissen es aber noch nicht, da die Symptome noch nicht aufgetreten sind. Sie verbreiten den Virus bereits. Und dafür müssen sie nicht viel tun. Es reicht aus, dass sie atmen.

Laut aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse werden die jüngeren Menschen und Kinder seltener krank. Sie können sich aber gleich schnell mit dem Corona-Virus anstecken. Die Krankheit bricht bei ihnen nicht aus. Damit wissen wir nicht, dass die Kinder und Jugendliche eigentlich krank sind und dass sie eine Gefahr für ihre Eltern und Großeltern darstellen. Aus diesem Grund wurde als eine der ersten Maßnahmen die Schließung der Schulen sowie der Universitäten angeordnet, um die symptomfreie Verbreitung vom Corona-Virus zu reduzieren.
Darüber hinaus erläutert Herr Osterholm, dass Übergewichtige und Raucher zu den Risikogruppen gehören.  
Die Wissenschaftler haben zudem festgestellt, dass der Corona-Virus mindestens 10-mal so schlimm ist wie Influenca. Sowohl wenn es um den Verlauf als auch wenn es um die Sterberaten geht. Es ist daher wichtig den Virus und die Krankheit COVID-19 nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern alles zu tun, um die Ansteckung und Verbreitung zu minimieren!

Brautpaar küsst sich. Beide tragen Mund-Nasen-Schutz

Sind die Masken und Handschuhe sinnvoll?

Professor Osterholm ist der Meinung, dass Masken und Handschuhe keinen größeren Sinn machen. Chirurgische Masken wurden entwickelt, um den Patienten vor der Spucke und den Bakterien der Mediziner zu schützen, während sie sprechen. Sie können jedoch über die Maske ganz normal atmen, was sie wiederum vor dem Virus nicht schützt.
Die Handschuhe reduzieren das Risiko der Ansteckung laut Dr. Osterholm. Damit wird der Virus weniger durch das Berühren der Gegenstände übertragen. Die Gefahr, sich über das Atmen anzustecken, bleibt jedoch trotzdem.

 

Die Wissenschaftler haben es an einem deutschen Beispiel gesehen. Sobald sich mehrere Leute in einem Raum befinden, ist die Ansteckungsgefahr groß. In einer Firma gab es eine Person, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hat. Sie befand sich in einem Raum mit mehreren Mitarbeitern. Anschließend wurden auch Kollegen krank, die sich in dem Raum befanden aber keinen direkten persönlichen Kontakt zu der infizierten Person hatten.

Im Dezember 2020 können wir jedoch die ersten Einschätzungen ein wenig präzisieren. Die medizinischen Untersuchungen der letzten 8 Monaten haben folgendes gezeigt:

  • Es gibt Hinweise und Beobachtungen, dass das Tragen vom Mund-Nasen-Schutz das Ansteckungsrisiko mit Corona-Viren reduziert. Es gibt viele unterschiedliche Studien zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske. Sie beziehen sich jedoch meistens auf andere Viren-Arten und können für die aktuelle Pandemie nicht direkt übertragen werden. Im Rahmen des Projektes Cochrane Österreich der Donau-Universität Krems hat man das Thema im Juli 2020 untersucht. Die gesammelten Daten für den Corona-Virus deuten darauf hin, dass der Mund-Nasen-Schutz die Übertragung der Corona-Viren einschränkt. Die gesicherten Beweise muss man jedoch abwarten.

Bis dahin benutzen wir die Mund-Nasen-Masken. Wenn Sie eine selbst nähen möchten - hier ist die Einleitung:

 

  • Der Virus überlebt die natürliche UV-Sonnenstrahlung grundsätzlich nicht. Die Einschränkung bezieht sich auf die geografische Breite und Jahreszeit. Bei uns in Deutschland reicht die natürliche UV-Sonnenstrahlung in Frühling, Sommer und Herbst aus, um fast alle Viren auf den Oberflächen in kurzer Zeit abzutöten. Im Winter trifft das jedoch bei uns nicht zu. In den kalten Monaten ist die Sonnenstrahlung zu schwach dafür. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni), die Ergebnisse im Fachjournal "Photochemistry and Photobiology" veröffentlicht haben. Demnach können die Viren im Winter im Freien über mehrere Stunden bis zu einem ganzen Tag infektiös bleiben. Daher ist im Winter mehr Vorsicht, regelmäßiges Hände waschen oder ggf. Handschuhe sinnvoll.
  • Es ist weiterhin richtig und wichtig, die Maßnahmen wie soziale Distanz, Quarantäne und das zu Hause bleiben umzusetzen. Damit lässt sich die Verbreitung der Krankheit hoffentlich verlangsamen und entlastet unsere Krankenhäuser und Mediziner.
  • Regelmäßiges Lüften der Räume reduziert ebenfalls die Ansteckungsgefahr.
  • Es ist weiterhin essenziell, das eigene Immunsystem zu stärken!

Profilaxe ist die beste Medizin - betont auch Herr Michael Osterholm

 

Immunsystem stärken durch basische Lebensweise

Nutzen Sie Ihre Zeit zu Hause und stärken Sie Ihr Immunsystem! Kümmern Sie sich um Ihren Körper! Gesunde Ernährung und Bewegung sowie basische Körperpflege können jeden von uns am besten unterstützen.

70% der deutschen Bevölkerung kann sich in der nahen Zukunft mit dem Corona-Virus infizieren. Wir sollen uns jetzt gut drauf vorbereiten und unsere Gewohnheiten am besten sofort ändern!

  • Fangen Sie mit einer gesunden basischen Ernährung an. Essen Sie mehr Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse etc. Verzichten Sie wenn möglich auf Genussmittel wie Süßes oder Alkohol.
  • Trinken Sie viel, am besten viel stilles Wasser. Sie können mit einem Schuss Zitrone oder ein wenig Pfefferminzblätter sogar das Wasser lecker machen.
  • Kümmern Sie sich um Ihre psychische Fitness. Schauen Sie nicht zu viele Nachrichten, entspannen Sie und versuchen Sie, trotz aller Probleme, positiv zu denken!
  • Mit basischen Bädern und basischer Körperpflege entlasten Sie Ihren Körper und versorgen ihn mit wichtigen Nähstoffen.

Sollten Sie Fragen zur basischen Lebensweise haben, rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir beraten Sie gerne!
 
Viele Informationen finden Sie auch auf den folgenden Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit sowie der Bundesregierung:
- https://www.zusammengegencorona.de/
- https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus
- https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus
 

Bleiben Sie gesund!!

 





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