Was ist Übersäuerung?

Frau hält eine Pille in der Hand und ein Glas

von Julita Petersen

Warum übersäuert der Körper?

Hier ein kurzer Überblick:

 

Übersäuerung und der richtige pH-Wert im Körper

Der menschliche Körper besteht aus 60-70 Prozent Wasser. Darin finden alle chemischen und biologischen Prozesse statt. Eine wichtige Eigenschaft der aquatischen Umwelt ist ihr pH-Wert, d.h. das Säure-Basen-Reagenz. Je höher der pH-Wert, desto alkalischer (basischer) der pH-Wert.
Es gibt viele Körperflüssigkeiten in unserem Körper, und jede benötigt einen anderen pH-Wert, um ihre Aufgaben gut zu erfüllen. Beispiele:

  • Der Pankreassaft der Bauspeicherdrüse liegt bei einem pH-Wert von etwa 8,5.
  • Der Magensaft weist den pH-Wert von nur 2,5 aus.

Trotz der einzelnen Unterschiede kann man jedoch grundsätzlich sagen, dass der Mensch in seinem ganzen Wesen basisch ausgerichtet ist. Sollte der Körper durch Ernährung und Stress mit zu vielen Säuren belastet werden, kann es zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Glücklicherweise verfügt unser Körper über ein Schutzsystem:

  • Lunge ist in der Lage, viel Kohlendioxid auszustoßen, wodurch überschüssige Säuren eliminiert werden können
  • Nieren scheiden überschüssige Säuren mit Urin aus
  • Leber ist für die Entgiftung und Entlastung des Körpers zuständig
  • Über die Haut werden die Säuren zum Beispiel mit Schweiß ausgeschieden

Die genannten Organe können jedoch nur eine bestimmte Anzahl an Säuren am Tag ausscheiden. Befinden sich zu viele Säuren im Körper, werden diese je nach Veranlagung eingelagert oder ausgeschieden. Dabei kann zu unterschiedlichen Symptomen und Beschwerden kommen.

 

Übersäuerung: Welche Symptome der Übersäuerung gibt es?

Wie erkenne ich die Anzeichen der Übersäuerung?

Die Übersäuerung entsteht, wenn sich zu viele Säuren im Körper befinden. Diese stören den Säure-Basen-Haushalt des Organismus und belasten die Organe.  Dies kann zu vielen unterschiedlichen gesundheitlichen Beschwerden führen wie:

  • Mandelentzündung, Magenschleimhautentzündung, Magengeschwüre, Gastritis, Morbus Crohn, Muskel-, Knochen-, Gelenkentzündungen, Tinnitus, Alzheimer, Parkinson, Herzinfarkt, Schlaganfall -
    Die Überschüssigen Säuren können nicht ausgeschieden werden und werden eingelagert. Die ätzende Wirkung kann Organe schädigen und zu Beschwerden führen. Es fängt mit leichten Symptomen an und führt zu ernsthaften Krankheiten mit der Zeit.
  • Haarausfall, brüchige Nägel, Karies, Paradontose, Venenprobleme: Krampfadern, Haarverlust, Brüchige Fingernägel, Bindegewebeschwäche, Bandscheibenleiden, Muskelfaser-, Sehnenrisse, Arthrose, Osteoporose -
    Zur Neutralisierung der Säuren benötigt der Körper Mineralstoffe. Diese werden durch den Körper nicht selbst hergestellt. Diese müssen wir dem Körper mit der Nahrung liefern. Reichen diese nicht aus, werden die Mineralstoffdepots unseres Organismus geplündert. Und so fängt der Körper bei „weniger wichtigen“ Mineralstoffdepots in den Haaren, Nägeln und Zähnen an. Die Haare fallen daraufhin aus, die Nägel werden brüchig und Zähne krank. Dauert das Problem länger an, werden irgendwann auch die Mineralstoffdepots in den Knochen ausgespült. Dies führt zu Osteoporose.
  • Übermäßiges Schwitzen, Jucken, Neurodermitis, Pickel, Akne, Ekzeme, Schuppen, Schuppenflechte, Pilze, Warzen, Dellwarzen, Blasenentzündung, Sodbrennen, Hämorriden, offene Stellen, offenes Bein -
    Einige haben "das Glück", dass der Körper die Säuren gerne und viel über die Haut ausscheidet. Dies führt dazu, dass es auf der Haut zu Pickel, Warzen oder anderen unschönen Ausschlägen kommt. Wird viel über die Haut ausgeschieden, kann es dann zu ernsthaften Krankheitsbildern kommen.
  • Hungerattacken, Gefühl der Müdigkeit, Apathie -
    Störung im Säure-Basen-Haushalt kann sich auch aufs Gemüt und unsere Verhaltensweisen schlagen.

 

Übersäuerung: Warum übersäuert der Körper?

  1. Es fällt uns schwer zuzugeben, aber die meisten von uns ernähren sich ungesund!
  • Wir essen zu viel.
  • Wir essen zu unausgewogen.
  • Wir nehmen Genussmittel wie Kaffee, Alkohol und Zigaretten zu uns.
  • Wir verzehren zu viel Fleisch.
  • Wir essen zu viel Zucker.
  1. Emotionale Herausforderung wie Lärm, Stress, Ärger und Frust sind auch wichtige Faktoren für unser körperliches Wohlbefinden. Unsere Umgangssprache wie z.B „Ich bin jetzt aber sauer“ weist darauf hin, dass auch hier unser Körper in ähnlicher Weise reagiert. Nicht selten können wir feststellen, dass uns eine große Anspannung einen unangenehmen Körpergeruch beschert. Dieser, genau betrachtet, ist sehr säurehaltig.
  2. Geringe körperliche Aktivität ist leider auch ein Problem. Unser Stoffwechselprozess wird schlechter, unsere Muskel schwächer und damit der Grundumsatz weniger. Wir nehmen zu. Das zusätzliche Gewicht belastet die eh schon geschwächten Knochen und Gelenke. Das Risiko der Verletzungen steigt.  
  3. Zu viel Sport ist aber auch nicht gut. Ein zu intensives Training belastet den Körper. Dabei entstehen zusätzliche Säuren wie Milchsäure, Essigsäure und Harnsäure. Wir merken es als Muskelkater. Dafür kann sich eine tägliche mäßige Bewegung an der frischen Luft heilend und entspannend auswirken.  
  4. Steigende Verschmutzung der Umwelt. Die Umweltgifte müssen täglich verarbeitet und ausgeschieden werden.
  5. Wachsender Konsum von Medikamenten gehört zu den weiteren möglichen Quellen der Übersäuerung. Wir sind es gewohnt, schon bei kleinen Beschwerden Medikamente zu uns zu nehmen. Diese muss unser Körper verstoffwechseln. Dies führt zu einem erhöhten Bedarf an Mineralien. Dabei bilden sich jede Menge Abbau- und Abfallprodukte in unserem Stoffwechsel.

Diese Gewohnheiten führen zur Erhöhung des Säurespiegels. Der Körper versucht diesen laufend zu senken. Mit der Zeit fällt es ihm dies jedoch immer schwerer und schwerer. Die Beschwerden mehren sich.  (BILD mit Verlauf der Übersäuerung)

Das tolle an unserem Körper ist es, dass man der schlechten Prozess umdrehen kann. Ändert man die Gewohnheiten, erholt sich der Organismus relativ schnell. Viele der Symptome verschwinden. Bei fortgeschrittenen Krankheiten kommt es oft zur Linderung der Beschwerden. Also was hilft bei Übersäuerung?

Übersäuerung: Was hilft ?

Der erste wichtigste Schritt ist unser Verhalten, unsere alte Denkweise und die Gewohnheiten zu ändern!
Beste Hilfe für einen übersäuerten Körper in 4 Schritten:

  1. Basische Ernährung -
    Ergänzen Sie Ihren Speiseplan um Gemüse und Obst, reduzieren Sie gleichzeitig den Konsum vom Fleisch, Milch- und Getreideprodukten.
  2. Basenkur -
    Mit einem basischen Tee, auch Basentee genannt, können Sie den Übersäuerungsprozess beschleunigen. Achtung! Basischer Tee darf nur in Kombination mit einer mineralstoffreichen Ernährung getrunken werden. Dabei werden Säuren und Gifte gelöst, die den Körper beim falschen Umgang zusätzlich belasten können und zu zahlreichen Beschwerden führen können. Dr. P.Jentschura empfehlt daher parallel zum Basentee das natürliche Mineralpulver Wurzelkraft einzunehmen, um die zusätzlich gelösten Säuren sofort zu neutralisieren und anschließend ausscheiden zu können. Lesen Sie dazu mehr unter "Basenkur nach Jentschura".
  3. Basische Körperpflege -
    Mit basischen Bädern, auch Entsäuerungsbäder genannt, sowie täglicher basischer Kosmetik unterstützen Sie Ihren Körper beim ausleiten der Säuren. Die in den basischen Pflegeprodukten enthaltene Vitamine und Mineralien tragen positiv zur Regenerierung bei.
  4. Ausgewogene Bewegung an der frischen Luft -
    Die Natur hat unseren Körper über Millionenjahre für die Bewegung geformt. Alle Prozesse in unserem Organismus verlaufen besser, wenn wir uns regelmäßig bewegen. So bleiben wir fit und gesund!

 

 





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